Das Baby pucken


Beim Pucken wickelt ihr eure Babys auf eine bestimmt Art und Weise in ein Tuch. Am besten eignen sich hier Stoffwindeln oder einen dafür vorgesehenen Puck-Sack. Um herauszufinden, ob euer Baby das Pucken mag, könnt ihr eine Stoffwindel oder Mullwindel nehmen. Sollte das für euer Baby eine angenehme Art sein, um sich selbst besser zu beruhigen und einzuschlafen bzw. durchzuschlafen, empfehle ich euch dann auf einen Pucksack umzusteigen. Da dies für euch definitiv einfacher ist und euer Baby in dem Pucksack deutlich besser gepuckt wird.

Der Moro-Reflex

Durch das enge Einwickeln verhindert ihr den Moro-Reflex bei eurem Baby, der bis zum 5. Lebensmonat für unkontrollierte Zuckungen verantwortlich ist. Durch das enge Anliegen der Arme wird dieser Reflex unterbunden und euer Baby kann ruhiger und ohne Störungen besser schlafen. Darüber hinaus sorgt das Pucken dafür, dass euer Baby sich geborgen fühlt, da es die Begrenzung aus dem Mutterleib gut kennt. Das Pucken kann dazu führen, dass euer Baby nicht nur besser, sondern auch länger schläft. Probiert es einfach mal aus!

Am Anfang kann es vorkommen, dass ihr euer Baby zu leicht puckt und es sich nach kurzer Zeit wieder freistrampelt und dadurch wach wird. Damit ihr die Armbewegungen unterbindet, muss es schon fester gepuckt werden. Somit stellt ihr dann einen erholsamen Schlaf sicher. Hier findest du eine Anleitung, wie du euer Baby richtig puckst. Was ihr auch unbedingt einmal ausprobieren solltet, ist, dass ihr euer Baby gepuckt badet ein toller Tipp, den ich damals im Geburtsvorbereitungskurs erfuhr.

  • Das Tuch wird zunächst in Form einer Raute auf den Wickeltisch gelegt.
  • Die obere Spitze wird nach unten eingeschlagen.
  • Das Baby wird nun mit seinem Nacken auf die entstandene Kante gelegt.
  • Achtet darauf, dass die Arme eures Babys parallel am Körper anliegen.
  • Die rechte Seite der Decke wird über euer Baby gelegt und auf der linken Körperseite unter dem Rücken fest eingesteckt.
  • Nun wird die untere Spitze der Decke nach oben geschlagen (etwa bis zur Brust eures Kindes).
  • Zum Schluss wird die linke Seite der Decke über den Körper gelegt und unter dem Rücken eures Babys eingesteckt.

Sinnvoll ist es, gerade beim ersten Mal, eure Hebamme um Hilfe zu bitten, damit verhindert wird, dass ihr euer Baby zu fest einwickelt. Ihr solltet euer Baby immer beaufsichtigen und zwischendurch kontrollieren, ob es stark schwitzt.

Das etwas andere Pucken:

Das Problem mit dem Schlafen!

Wie ihr wisst, leiden viele Babys an der Regulationsstörung. Für die gesamte Entwicklung eures Babys (Gehirn, Immunsystem, Wachstum) ist es extrem wichtig, ausreichend und gut zu schlafen. Es braucht vor allem längere Schlafphasen als beispielsweise nur 30 Minuten am Stück. Hier bietet sich erstaunlicherweise gerade tagsüber das Tragetuch oder sogar eine Tragehilfe an. So hast du beim Tragen deines Babys immer beide Hände frei und kannst so nebenbei noch andere wichtige Dinge erledigen. Hinzu kommt, dass es in vielen Situationen einfacher ist, das Baby im Tragetuch oder in einer Tragehilfe zu transportieren als im Kinderwagen. Natürlich ist es etwas anstrengender, sein Baby den ganzen Tag zu tragen aber das reduzierte Schreien wird euch extrem gut tun. Gerade bei einem Schreibaby, sollte das das Mittel der ersten Wahl sein, da dein Babys dort exzellent vor Reizüberflutungen abgeschirmt wird und einen angenehmen und engen Körperkontakt zu euch hat. Hinzu kommt, das Babys getragen werden wollen, da unsere Babys von Natur aus Traglinge sind. Dies ist von der Natur so vorgegeben. Unsere Babys fühlen sich bei engem Körperkontakt am sichersten und wir vertiefen so das Urvertrauen, dass sie brauchen, um selbstsichere und selbstständige Erwachsene zu werden.

Auch das Fahren im Kinderwagen oder im Auto kann bei einigen Babys Wunder bewirken. Aber der Retter in der Not ist und bleibt die Federwiege und gerade die Swing2Sleep, da sie euer Baby voll automatisch in einem ganz bestimmten Rhythmus schwingt, sie ist für übermüdetet Babys ein wahrer Retter. Probiert sie einfach aus. Außerdem ist bei Schreibabys von Anfang an besonders wichtig, dass Erstellen und Einhalten eines festen Tagesablaufes. Feste Strukturen und Rituale helfen eurem Baby, besser ein- und durchzuschlafen. Ihr solltet immer bestimmte Schlafrituale einführen, z.B. Baden, Pucken und Füttern vorm Schlafengehen. Bei allen Änderungen, die ihr ausprobiert, ist es enorm wichtig, dass ihr nicht gleich beim ersten gescheiterten Versuch aufgebt. Babys brauchen Zeit, um sich an Neues zu gewöhnen. Faustregel: „Im Schnitt sind es etwa 7 Tage“.

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