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Schreibabys beruhigen!

Besondere Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Schreibabys beruhigen erfordert von jungen Eltern möglichst eine gute Körperwahrnehmung und vor allem innerliche Ruhe. Nur so könnt ihr eurem Baby Sicherheit und Halt geben, um es zu trösten oder es beim Weinen gut zu begleiten.

 Mein Herzenswunsch ist es, euch mitzuteilen, welche Erfahrungen ich im Umgang mit meinem schreienden Baby gemacht habe. Alle gesammelten Erfahrungen aus der Schreiambulanz, den Kliniken, bei den Ärzten und den Hebammen sowie aus unzähligen Literaturen möchte ich unbedingt mit euch teilen. Schreibabys beruhigen bedeutet oft, dass Eltern versuchen, ihr Baby zu beruhigen, ohne dass es hierbei zu einem spürbaren Ergebnis bei euch oder bei eurem Baby kommt. Selbst andere Versuche das Schreibaby zu beruhigen bringen nichts, wenn ihr nicht die Wucht der eigenen aufgestauten Ängste und die möglichen Enttäuschungen bei euch spürt. Ganz im Gegenteil, ihr nehmt eurem Baby damit jede Möglichkeit, sich durch sein Weinen mitzuteilen.

Das Schreien eures Babys ist meist Ausdruck für Spannung. Schreibabys beruhigen heißt zu verstehen, dass euer Baby einen gefühlten innerlichen Mangel hat. Ebenso kann es sein, dass eine nicht gelungene Wechselwirkung zwischen euch und eurem Baby besteht. 

Wissenschaftler belegen, dass Babys für ihren allerersten Lebensabschnitt schon alles mitbringen, um direkt nach der Geburt mit euch zu kommunizieren.  Babys können sofort in unmittelbarer Nähe extrem scharf sehen, euren Duft intensiv wahrnehmen und sich an den Herzschlag der Mutter erinnern. Alles ist für den perfekten Start ins Leben vorbereitet. Die lebenswichtige Kontaktaufnahme beginnt unmittelbar, wenn der  Säugling das Licht der Welt erblickt und die Nabelschnur durchtrennt wird. Sie verstärkt sich permanent über die ersten Lebensmonate hinaus. Es entsteht eine sogenannte Wechselwirkung. Was aber geschieht, wenn die häuslichen Bedingungen nicht die vorgegebenen Erwartungen des Babys erfüllen? Wie sieht die Antwort eures Babys wohl aus, wenn überlebenswichtige Gefühle nach Halt und Sicherheit nicht hinreichend erfüllt werden, weil Mutter oder Vater nicht wirklich in sich ruhen und ständig gestresst sind?

 Echte Nähe zum Baby ist nur dort möglich, wo die eigene innere Verbindung zu sich selbst und zum Körper vorhanden ist.

Um den anderen zu spüren, musst du dich zuerst selbst spüren.

Fühle dich verstanden und umarmt.

Eure Anika, Mama eines Schreibabys