Schreibabys – Emphatisch & hoch sensibel


Ab wann spricht man eigentlich von einem Schreibaby? Hier könnt ihr schnell vergleichen und feststellen, ob die hier aufgeführten Symptome bei eurem Baby zutreffen.

Zunächst müsst ihr akzeptieren, dass jedes Baby schreit, da es für Säuglinge die einzige Möglichkeit ist, mit uns zu kommunizieren. Säuglinge können sich noch nicht so wie Kinder und Erwachsene auf andere Art und Weise verständigen

Schreien ist von Natur aus kein biologisch sinnvolles Verhalten, da es dem Baby und euch sehr viel Energie und Kraft kostet. Eigentlich benötigt euer Säugling diese Energie viel dringender zum Wachsen aber durch seine Anpassungsschwierigkeiten oder andere individuelle Ursachen, kann es oftmals nicht anders.

Zum Verständnis: In der Tierwelt würde dieses Verhalten Fressfeinde anlocken. Kein Tier-Baby der Welt würde schreien, wenn seine Mutter in der Nähe wäre – Nein, ganz im Gegenteil. Schreit ein Tier-Baby ist es wirklich in ganz großer Gefahr und benötigt sofort Hilfe.

Auch für unsere Babys ist Schreien ein letztes Notsignal. Das Baby zeigt euch damit an, dass seine Bedürfnisse nicht erfüllt wurden. Zunächst versucht es (leider mal mehr und mal weniger deutlich) durch sein Verhalten mitzuteilen, dass ihm etwas fehlt oder etwas sein Unbehagen ausgelöst hat. Erst wenn das nicht von uns wahrgenommen wird, greift es zum letzten Mittel, dem Schreien. Schreien ist also auch bei Kindern ein Notsignal und deshalb hat es für uns Eltern eine so besondere Wirkung. Das hat die Natur geschickt eingerichtet, denn so ist das Überleben unserer Nachkommen viel besser gesichert. Das Bedürfnis, sich sofort um schreiende Babys zu kümmern, ist biologisch tief in uns verankert. Genau das ist der Grund, warum es sich so furchtbar anfühlt, wenn ihr euer schreiendes Baby nicht beruhigen könnt.

Mit dem Schrein teilen sie uns mit, dass sie Hunger haben, ihre Windel voll ist, sie Angst oder Schmerzen haben oder sie sich nach Liebe und Zuneigung sehnen.

Sollte das Schreien jedoch über einen längeren Zeitraum und über mehrere Stunden ohne ersichtlichen Grund andauern und ihr euer Baby nur schwer, beziehungsweise überhaupt nicht beruhigen könnt, kann es sich um ein exzessives Schreien handeln.

Definition Schreibaby (Was bedeutet der Begriff „Schreibaby“?)

Exzessives Schreien im Säuglingsalter. Die Babys leiden an unstillbare und dauerhafte Schrei- und Unruhe- Attacken. Hierfür ist leider oftmals kein ersichtlicher Grund erkennbar. Umgangssprachlich werden die betroffenen Säuglinge dann als Schreibabys bezeichnet.

Man schätzt, dass etwa 16-29 Prozent aller Säuglinge in den ersten drei Lebensmonaten davon betroffen sind. Bei etwa 8 Prozent der Babys besteht das Verhalten leider sogar noch über den dritten Lebensmonat hinaus.

Mit diesen Zahlen will ich euch keine Angst machen aber verdeutlichen, dass ihr nicht alleine seid und das es da draussen viele Eltern gibt, die das in der ersten Zeit mit ihrem Baby zusammen durchstehen müssen. Ich weiß auch, dass es wahrscheinlich kein großer Trost für euch sein wird. Aber es zeigt euch doch, dass viele Eltern jetzt auch durch diese schwierige Zeit gehen oder früher  gegangen sind.

Fühlt euch deshalb einfach mal umarmt. Ihr macht das großartig.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Eltern selbst sehr gut beurteilen können, ob das Baby ein Schreibaby ist oder nicht, weil ihr als kleine Familie körperlich und seelisch in der ersten Zeit dann an eure Grenzen kommt. Die Betreuung eures Kindes ist sehr anstrengend und kräftezehrend. Deshalb habe ich euch hier die „3er-Regel“ notiert, die Experten aufgestellt haben:

(Ob diese Definition sinnvoll ist, kann natürlich in Frage gestellt oder diskutiert werden).

Die sogenannte 3er-Regel besagt, dass es sich um exzessives Schreien handelt, wenn das Baby

  • mindestens an 3 Tagen pro Woche
  • über 3 Stunden täglich schreit und
  • dieses Verhalten länger als 3 Wochen anhält.     

Welche Anzeichen treffen auf ein Schreibaby zu? (Symptome)

Sollte euer Baby zu den Schreibabys gehören, werdet ihr bemerkt haben, dass es schreit, sehr viel schreit gefühlt nur schreit. Aber es gibt natürlich noch andere typischen Merkmale, die Babys zeigen, wenn sie unter exzessiven Schreien leiden.

  • langanhaltendes Schreien (Quengeln) und Unruhe
  • eine generelle Unzufriedenheit
  • ein schlechter Schlaf-Wach Rhythmus
  • Einschlafprobleme (meine Tochter hatte gerade in den Abendstunden große Schwierigkeiten, in den Schlaf zu finden.)
  • oftmals sehr kurze Tagesschlaf-Phasen (dadurch meist eine Übermüdung zum Abend hin)
  • das Baby ist schwer bzw. gar nicht zu beruhigen oder zu trösten
  • geblähter Bauch (vielen bekannt unter den Begriff „Dreimonatskoliken“)
  • hohe Anspannung der Muskeln (Anziehen der Beine, Ballen der Fäuste und oftmals überstrecken des Rückens)
  • rötliche Hautverfärbung

Meistens beginnen diese exzessiven Schreiattacken ab der zweiten Lebenswoche. Dies war auch bei unserer Tochter der Fall. Nehmen leider ab der sechsten Lebenswoche noch einmal zu und enden meist, wenn euer Baby vier Monate alt wird. In einigen seltenen Ausnahmefällen hält das Schreien aber auch bis zum sechsten Lebensmonat oder noch darüber hinaus an.

Welche möglichen Ursachen könnten Auslöser für das exzessive Schreien sein?

Vorab sei gesagt: „Jedes Kind ist individuell“! Deshalb sind die Ursachen auch so unterschiedlich!

Nach vielen Tagen des überlegens und des stundenlangen grübelns habe ich irgendwann echt aufgegeben mich zu fragen was sie wohl jetzt wieder hat und warum sie wohl jetzt wieder nur schreit.

Ich habe euch hier dennoch Gründe aufgelistet, die oftmals Auslöser dafür sein könnten, dass euer Säugling ein Schreibaby ist. Bitte klärt vorher erst immer mit eurem Kinderarzt ab, ob körperlich und organisch alles mit eurem Baby in Ordnung ist.

KISS – Syndrom

Einige Fachleute sehen einen Zusammenhang des anhaltenden Schreiens mit einer Fehlstellung der oberen Halswirbelsäule, die vom Kopfgelenk ausgeht. Diese wird in der Regel durch eine traumatische Geburt und oder eine lange Verweildauer im Geburtskanal verursacht. Alternativmediziner behandeln das KISS-Syndrom mittels „Manueller Therapie“. Aber auch eine zu schlaffe Muskulatur oder eine solche, die zu angespannt ist, können hier zu erheblichen Blockaden führen.

Anzeichen für eine mögliche Erkrankung des KISS-Syndroms:

  • Schiefhaltung des Kopfes; meist wird dadurch eine Seite beim Schlafen bevorzugt
  • Schlafhaltung, wie ein nach hinten durchgebogenes „C“
  • Kopfhalteschwäche
  • immer gleiche Kopfbewegungen vor dem Einschlafen
  • Asymmetrie der Bewegungen von Armen und Beinen
  • einseitige Haltung des Rumpfes
  • Bewegungen nur über eine Seite z.B. sich drehen
  • Reifungsprobleme der Hüftgelenke
  • Fehlstellung der Füße
  • abgeplatteter Kopf, einseitig oder mittig
  • ein haarloser Fleck am Hinterkopf (symmetrisch oder asymmetrisch)
  • Gesäßfaltenasymmetrie
  • Schädelasymmetrie am Hinterkopf oder im Gesicht
  • erhöhtes Sabbern, Probleme bei Schlucken, häufiges Erbrechen
  • vermehrtes Schreien im Kinderwagen oder MaxiCosi.

Ich persönlich habe ganz viele Mütter kennengelernt, bei denen der Besuch eines Osteophaten ware Wunder bewirkt hat.

Mittelohrentzündung

Leider werden unsere Kinder nicht vor Krankheiten verschont, gerade im Säuglingsalter kann es schnell zu einer Mittelohrentzündung kommen, die sehr schmerzhaft für unsere Babys ist. Gerade wenn Säuglinge Schnupfen haben, kann es passieren, dass sich die Erreger von der Nase zu den Ohren ihren Weg bahnen, was natürlich bei unseren Kleinen schnell passiert, da alles sehr dicht beieinander liegt und noch nicht so ausreichend belüftet ist, wie bei uns Erwachsenen. Oft gehen die Ohrenschmerzen mit Fieber, Weinen und vermehrten Quengeln einher. Viele Babys reiben sich oft die Ohren, wodurch diese rot werden.

Leistenbruch

Der Leistenbruch oder auch Leistenhernie kommt bei 4% aller Neugeborenen vor. Bei 50% der Kinder tritt die Leistenhernie im ersten Lebensjahr auf. Jungen sind viermal mehr betroffen als Mädchen. Auch bei Frühchen besteht ein höheres Risiko. Einem Leistenbruch kann man nicht entgegenwirken, da er angeboren ist. Bei der Entwicklung des Embryos kann es vorkommen, dass sich das Bauchfell im Leistenkanal nicht richtig schließt, es entsteht eine Lücke. Durch diese Lücke drängen sich Organe aus der Bauchhöhle nach außen. Meist ist in der Leiste eine kleine Beule zu sehen, die euch beim Wickeln oder bei der Körperpflege eures Babys aufgefallen ist. Die Schwellung kann sich bei Jungen bis zum Hodensack, bei Mädchen bis zu den Schamlippen erstrecken.

Symptome können sein: Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen. Bitte sucht sofort einen Arzt auf, da auch Teile des Darms darin enthalten sein können und das im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein kann. Leider muss der Leistenbruch operativ behoben werden. Kinder die unter sechs Monaten sind, werden stationär aufgenommen.

Gastroösophagealer Reflux

Ein weiterer Grund für exzessives Schreien kann der schmerzhafte Reflux sein. Die gefütterte Milch fließt vom Magen zurück in die Speiseröhre. Der Muskel, der für die Schließung der Speiseröhre verantwortlich ist, ist noch nicht richtig ausgereift. Das untere Ende der Speiseröhre entzündet sich und verursacht dadurch starke Schmerzen. Symptome können sein, dass euer Baby nach den Mahlzeiten öfter spuckt oder sich schwallartig erbricht. Das Spucken kann aber durchaus auch ausbleiben. Auch vermehrter Husten vor allem nachts kann ein Indiz hierfür sein. Kinder, die unter diesem schmerzhaften Reflux leiden, nehmen in den meisten Fällen nur zögerlich zu.

Verstopfung

Verstopfungen kommen eher bei Kindern vor, die mit der Flasche (Milch-Zusatznahrung) gefüttert werden oder beim Zufüttern. Euer Baby hat starke Probleme den Stuhl abzusetzen oder der Stuhlgang bleibt ganz aus. Das Baby quält sich ganz offensichtlich damit. Kommt es häufiger vor, solltet ihr mit eurem Kinderarzt darüber sprechen und eventuell in Erwägung ziehen, die Milchsorte zu wechseln.

Darmverschluss

Ist eine krankhafte Unterbrechung der Darmpassage. Es handelt sich hierbei um eine akut lebensbedrohliche Situation. Ein Darmverschluss kann viele Ursachen haben, wie z.B. verschluckte Kleinteile oder verwickelte Darmschlingen. Der Darminhalt wandert im Normalfall zum Enddarm und wird dann ausgeschieden. Dies wird in sehr seltenen Fällen behindert oder gar unterbrochen. Beim Darmverschluss ist der Weg unterbrochen und der Darminhalt staut sich. Das führt zu massiven Schmerzen. Auch das Ausbleiben des ersten Stuhlgangs (kein Stuhl, sondern eine Ansammlung an Galle, Fruchtwasser, Hautzellen und Haaren) umgangssprachlich als Kindspech bezeichnet, kann darauf hinweisen. Symptome sind Erbrechen und Durchfall. Bei fortgeschrittener Erkrankung erbricht der Säugling sogar seinen Stuhl. Da der Darmverschluss mit starken Schmerzen einhergeht, schreien betroffene Säuglinge sehr viel und man kann beobachten, dass sie ihre Beine stark anziehen. Kommen die Schmerzen in Intervallen und euer Kind schreit sehr schrill, solltet ihr sofort einen Arzt aufsuchen.

Harnwegsinfektion

Eine Harnwegsinfektion ist sehr schmerzhaft aber schwierig zu erkennen. Da die Babys vermehrt schreien beim Wasserlassen, was für uns aber nicht zu deuten ist, da sie den ganzen Tag ihre Windel tragen. Somit ist es sehr schwer, einen Zusammenhang festzustellen. Hinzu kommt, dass sich dieser Infekt meist nur durch Fieber bemerkbar macht. Wo ihr hellhörig werden solltet ist, wenn euer Baby regelmäßig kurz schrill aufschreit. Auch der Urin könnte eine andere Farbe und einen anderen Geruch annehmen. Die Babys haben dann kaum Hunger und könnten gelegentlich erbrechen sowie sehr schläfrig sein. Dauert dieser Harnwegsinfekt schon länger an, kann es vorkommen, dass Blut in der Windel ist.

Milcheiweißunverträglichkeit

Einige Säuglinge haben eine Unverträglichkeit gegenüber den Proteinen in der Kuhmilch. Diese können in der Säuglingsnahrung aber auch in der Muttermilch enthalten sein. Die Symptome sind hier sehr vielfältig. Erbrechen und Durchfälle, die mit Blut durchsetzt sein können, weisen ggf. daraufhin. Euer Baby nimmt sehr schlecht zu und trinkt sehr ungern. Die meisten Kinder wissen instinktiv, dass die Nahrung ihnen nicht gut bekommt. Auch Hautausschläge, Juckreiz, Rötungen und Ekzeme könnten darauf hinweisen, dass eine Nahrungsunverträglichkeit besteht. Besteht der Verdacht, dass dein Baby darunter leiden könnte, solltest du, wenn du stillst, sofort auf alle Milchprodukte verzichten. Dies würde deinem Baby rasch eine Linderung verschaffen. Es gibt auch Säuglingsnahrung, die speziell auf Babys abgestimmt wurden, die unter einer Milcheiweißunverträglichkeit leiden. Hier würde sich ein schneller Wechsel der Milchnahrung anbieten. Du solltest so etwas aber immer vorher mit deinem Kinderarzt besprechen.

Oder doch Hunger?

Dieser Abschnitt wird Muttis Interessieren, die Stillen. Auch ich hatte am Anfang Probleme richtig einzuschätzen, ob meine Tochter genug getrunken hatte und richtig satt wurde. Sie schlief immer wieder an meiner Brust ein und ich stillte sie zeitweise über mehrere Stunden. Das war wirklich sehr anstrengend. Vor allem, wenn sie dann direkt nach dem Stillen wieder an zu weinen fing. Heutzutage weiß ich, dass dieses Verhalten bei Babys völlig normal ist. Gerade kurz nach der Geburt und bei Wachstumsphasen. Tolle Hinweise und umfassende Erklärungen hierzu findet ihr im Buch „Oje ich Wachse“.

Dieses Verhalten der Babys wird Clusterfeeding genannt oder auch Lagerfeuerstillen. Das häufige An- und Abdocken fördert die Milchproduktion und sorgt für reichhaltigen Nachschub. Eure Milchmenge muss ja mit dem Wachsen eures Kindes stetig steigen. Dieser komplexe Vorgang sollte nicht durch Zufüttern gestört werden. Wenn kurzweilig zu wenig Milch da ist, kann das euer Baby natürlich in Aufregung versetzen aber durch das häufige Saugen wird die Produktion eurer Milch schnell angeregt. (Nachfrage bestimmt das Angebot). Dazu gibt ein sehr tolles Buch, was euch alles über das Stillen verrät, auch wie man z.B. das Baby richtig anlegt von Hannah Lothrop Das Stillbuch.

Ich hingegen habe aus Unwissenheit und Angst, sofort die Milchpumpe herausgeholt und fing an die Milch abzupumpen. Dieser Stress hat sich dann sofort auf mein Kind übertragen und es fing noch mehr an zu schreien. Da ich am Anfang ihr Schreien immer mit Hunger gleichsetzte, wusste ich mir oftmals keinen anderen Rat mehr und habe gegen alle guten Ratschlägen hinweg das Zufüttern mit Pre-Nahrung versucht. Ich wollte einfach wissen, ob meine Tochter Hunger hatte. Solltet ihr auch Probleme mit dem Stillen haben und es klappt nicht so, wie ihr euch das wünscht, sprecht unbedingt mit eurer Hebamme oder sucht euch eine Stillberaterin. Denn Stillen ist und bleibt einfach das Beste für euer Kind und auch die tolle Mutter-Kind-Beziehung, die dadurch aufgebaut wird, ist einfach nur erstrebenswert.

Anzeichen, die dafür sprechen, dass dein Baby wirklich nicht genug Nahrung bekommt:

  • euer Baby nimmt kaum bzw. gar nicht an Gewicht zu
  • die Augen oder die Fontanelle sind eingesunken
  • trockene Schleimhäute
  • es ist dauerhaft unzufrieden (quengelig)
  • der Urin ist stark gelb bzw orange verfärbt und er riecht stark
  • Hautfalten bleiben stehen

Hinzu kommt, dass ein Säugling regelmäßig über den Tag verteilt 4-6 nasse Windeln nachweisen sollte.

Was bedeutet hier nass?

Die Windel sollte im vollen Zustand zirka 300 ml Urin enthalten, wenn du nicht genau weißt, wie viel das ist, könntest du einen Messbecher nehmen diesen befüllen und eine frische Windel damit langsam befüllen. Welche Windeln ich persönlich für den Anfang als sehr hilfreich empfand, waren die NewBorn von Pampers, da diese einen gelben Markierungsstrich haben, der sich, wenn er mit Urin in Berührung kommt, blau färbt. Windeln könnt ihr auch toll online bestellen. Bei Amazon bekommt ihr eine große Auswahl an Windeln, zu einem wirklich guten Preis.

Homöopathie bei Schreibabys

Solltest du dich für homöopathische Mittel entscheiden, konsultiere bitte vorher deinen Kinderarzt oder deine Hebamme und spreche dein Vorhaben ab. Auch wenn homöopathische Mittel als sehr nebenwirkungsarm bekannt sind und eine gute Alternative zu herkömmlichen Medikamenten darstellen, ist eine Rückversicherung immer empfehlenswert.

  • Chamomilla D12, wenn dein Kind unablässig schreit und du es überhaupt nicht beruhigen kannst. Auch nach dem Stillen beginnt es sogleich wieder an zu schreien. Dosierung: zweimal täglich 1 Globulus.
  • Colocynthis D12, wenn dein Kind während der Schreiattacken die Beinchen eng an den Körper zieht. Vor allem abends und nachts schreit und es unaufhörlich weint. Dosierung: zweimal täglich 1 Globulus.
  • Lycopodium D12, wenn dein Kind tagsüber unzufrieden ist, wenn es stark fremdelt. Das Weinen steigert sich am späten Nachmittag. Wenn du dein Kind stillst, verweigert es nach kurzem Trinken die Brust. Dosierung: zweimal täglich 1 Globulus.
  • Nux vomica D12, wenn sich dein Kind vor allem abends und nachts lautstark meldet und nicht aufhören will zu weinen und es erst in den Morgenstunden zur Ruhe kommt. Außerdem trinkt es auffällig unregelmäßig und der Stuhl ist unregelmäßig und hart. Das Mittel kommt auch in Frage, wenn Sie vor oder während der Geburt Schmerzmittel, Wehenhemmer oder eine Kaiserschnittnarkose erhalten haben. Dosierung: zweimal täglich 1 Globulus.

Viele Mütter empfehlen bei sehr starken Unruhezuständen, wie es bei exzessiven Schreibabys oft der Fall ist, die Viburcol Zäpfchen oder Tropfen. Sie enthalten Chamomilla und helfen bei vielen Schreibabys Wunder und sind dadurch bei vielen Eltern ein stetiger Begleiter.

Schreibabys & der ständige Druck

Ihr habt das Gefühl, dass eure Bemühungen und euer da sein einfach nicht ausreichen. Ihr seid gestresst und alles wird gefühlt immer schlimmer. Plötzlich verliert ihr auch eure Leichtigkeit und seid nur noch angespannt, bekommt sogar im schlimmsten Fall Angst. Viele Eltern machen sich einen unfassbaren Druck. Der dazu führt, dass sie sich heillos überfordert fühlen. Sie haben das Gefühl es niemanden vor allem dem Baby recht zu machen.

Eltern setzen sich Ziele, die Babys in ihrer angeborenen Langsamkeit einfach nicht in der vorgestellten Zeit erfüllen können. Wie das Schlafen im eigenen Bett zu einer festen Uhrzeit. Sie denken das Baby müsste sich doch schnell beruhigen, wenn man es in den Armen hält und schaukelt. Es gibt unzählige Dinge, auf die ihr als Eltern einfach keinen Einfluss habt, wenn ihr nicht innerlich Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt sondern euch mit Zweifeln plagt.

Nehmt euch den Druck

Versucht euch doch stattdessen lieber Ziele zu setzten, die euch den extremen Druck nehmen, die euch mit mehr Leichtigkeit erfüllen, mit denen ihr dann im Einklang seid. Überlegt euch erst einmal, was wollt ihr überhaupt fühlen, wenn ihr euer Ziel erreicht habt? Ist es vielleicht Stolz oder doch eher Freude. Jetzt überlegt euch, was könnt ihr machen, um das Gefühl, das ihr mit dem Erreichen des Ziels fühlen wollt, jetzt schon fühlen könnt.

Stellt euch die Frage: „Auf was könnt ihr jetzt schon stolz und dankbar sein und was erfüllt euch jetzt schon mit Freude“.

Druck liegt nie im Außen, den macht ihr euch ganz alleine. Überprüfe dies für dich und hinterfrage deine Gedanken! Wessen Erwartung versuchst du zu erfüllen, wem willst du gerecht werden. Mehr zu dem Thema und tolle Übungen findest du in meinem Buch.

Schreibabys – Die Macht der Gedanken

Wir alle arbeiten und leben mit einem Naturgesetz. Das ist das Gesetz der Anziehung. Alles was in euer Leben kommt, zieht ihr auf die eine oder andere Art mit der Kraft eurer Gedanken selbst in euer Leben. Es wird aufgrund der Bilder, in denen ihr denkt, in euer Leben gezogen. Was immer ihr also denkt, zieht ihr auch mehr oder weniger an. Das Gesetz bestimmt nämlich die gesamte Ordnung im Universum, in jedem Augenblick eures Lebens und bei jedem Erlebnis. Es wirkt durch Gedanken. Ihr müsst euch deshalb bewusst machen, dass ihr es seid, die die Umstände eures Lebens erschafft, weil ihr mit euren Gedanken das Gesetz der Anziehung aktiviert, wann immer ihr denkt.

Das Geheimnis hierbei ist, dass durch das Gesetz der Anziehung immer Gleiches angezogen wird. Das bedeutet, dass positive Gedanken weitere schöne Gedanken anziehen. Allerdings ziehen genauso negative Gedanken mehr negative Gedanken an. Das geschieht, weil sich Naturgesetze niemals irren und denken, dass ihr mehr davon haben wollt. Deshalb schickt es mehr Gedanken und mehr Situationen gleicher Art in euer Leben, sobald ihr eure gesamte Aufmerksamkeit darauf richtet.

Was kannst du tun, um etwas zu ändern ?

Deshalb solltet ihr euch immer im Klaren sein, was ihr wirklich wollt und nicht mehr darüber nachdenken, was ihr nicht wollt. Die meisten Menschen denken viel zu oft darüber nach was sie nicht wollen. Sie wundern sich warum diese Dinge immer wieder in ihrem Leben auftauchen.  Die typischen “Ich will nicht…. – Gedanken”.

Das Gesetz der Anziehung hört nämlich nicht auf das, was ihr nicht wollt, es manifestiert das, woran ihr am meisten denkt und so wird es wieder und immer wieder passieren, dass euch negative Situationen (je länger ihr darüber nachdenkt) zu verfolgen drohen.

Schreibabys beruhigen – der erste Schritt: Ändere deine Gedanken

Also, wenn ihr in eurem Leben etwas ändern wollt, dann wechselt die Frequenz eurer Gedanken und sendet in einer anderen, positiven Wellenlänge. Es ist nämlich unmöglich sich gut zu fühlen und eine innere Ruhe für euer Baby auszustrahlen, wenn ihr fortlaufend negative Gedanken habt. Wie wichtig innere Ruhe und die eigene Körperwahrnehmung ist, könnt ihr hier nachlesen. Denkt ihr aber positiv so kommen mehr und mehr Gedanken und Situationen zu euch, die ihr als schön und harmonisch empfindet.

Die Macht der Gefühle

Ich möchte euch mitteilen, wie eure Gefühle euer Leben beeinflussen. Eure Gefühle haben einen ebenso großen Effekt auf euer komplettes Leben, auf eure Realität, wie eure Gedanken. Denn so, wie ihr die Dinge wahrnehmt, ist es kein Zufall, denn eins sollte euch bewusst werden eure Gedanken und Gefühle bestimmen alles um euch herum. Ihr seid die Schöpfer eures Lebens und eurer Realität. Alles was jetzt ist, habt ihr selbst erschaffen. Es gibt nämlich neben den physikalischen Gesetzen (z.B. das Gesetz der Schwerkraft) auch universelle Gesetze (z.B. das Gesetz der Polarität, da alles im Universum zwei Seiten hat oder das Gesetz der Schwingung, das besagt, dass gleiches gleiches anzieht). Alles in diesem Universum ist nämlich Energie die sich in bestimmte Formen, wie z.B.  Pflanzen, Tiere, Kleinstlebewesen aber auch in Gefühle, Gedanken usw. manifestiert.

Schreibabys beruhigen bedeutet im Einklang mit seinen Gedanken und Gefühlen zu sein

So viele Mütter und Väter denken, sie müssten doch mit ihrem Baby glücklich sein auch wenn es viel schreit. Das ganze passiert auf einer rationalen Ebene auf der Ebene der Gedanken. Was passiert aber in eurem Herzen? Durch gesammelte Erfahrungen in deinem Leben oder durch die Erziehung deiner Eltern hat dein Herz die Erfahrung gemacht, das weinen oder schreien immer mit Schmerz und Traurigkeit verbunden ist und sofort gestoppt werden sollte, damit derjenige wieder glücklich und zufrieden ist oder das jemand, der schreit und weint unbedingt so getröstet werden muss, dass er oder sie augenblicklich aufhört, traurig zu sein.

Da dein Herz aber glücklich sein will, wird es den Gedanken sabotieren, wir sind auch mit einem schreiendem Baby glücklich. Deine Gedanken schaffen es nicht wirklich, dich zufriedenzustellen (Bewusstsein/Unterbewusstsein) und du wirst immer im Leben das manifestieren, wovon du mit deinem Herzen überzeugt bist, nicht mit deinen Gedanken.

Gedanken können aber ganz enorm unsere Gefühle beeinflussen und du kannst mit positivem Denken, deine Gefühle extrem positiv verändern.

Je nachdem, wie du dich fühlst, schwingst (sendest) du auch aus. Du kannst also entweder hoch oder niedrig schwingen (senden). Angst, Trauer, Neid und Wut, alle diese Gefühle lassen dich auf einer extrem niedrigen Frequenz schwingen und du wirst zwangsläufig immer mehr davon in dein Leben ziehen und dann auch nur noch das wahrnehmen, das diese Gefühle bei dir auslöst oder verstärkt.

Schwingst du aber mit den Gefühlen der Liebe, Freude und Zufriedenheit, ziehst du auch hier mehr von diesen Gedanken und Situationen an. Du verstärkst dich auch hier!

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